Break the Silence !

Oury Jalloh Viedeo Kundegebung für Aufklärung und Gerechtigkeit !

Am 26 März 2010
Um 19 uhr
Vor den Justizzentrum in Magdeburg ( Breiter Weg 203-206 )

Aufruf von Zusammen Kämmpfen Magdeburg !
http://www.zusammen-kaempfen.tk/

Oury Jalloh – das war Mord!
und fordern:
Wahrheit! Gerechtigkeit! Entschädigung!

Antifa Aktionen in Magdeburg: 7 Nazis geoutet

Antifa Aktionen in Magdeburg: 7 Nazis geoutet
Verfasst von: BAM! Blue Antifa Magdeburg.

+++ Antifaspaziergang durch Alte Neustadt +++ NPD-Nazis in ihrer Nachbarschaft geoutet +++ Naziclique in Magdeburg Reform geoutet +++ Tino Steg bei der Arbeit besucht +++

In den letzten Wochen wurden verschiedene Aktionen gegen die Magdeburger Neonazisszene durchgeführt. Dies geschah im Rahmen der Antifa-Aktionstage BAM!. Das Ziel der Kampagne ist es, kontinuierliche Antifaarbeit in Magdeburg durchzuführen. Es reicht nicht aus, ständig nur auf Aufmärsche und Übergriffe zu reagieren. Wir wollen selbst in die Offensive gehen und die Nazis dort treffen, wo’s weh tut: am Wohnort, in der Schule, am Arbeitsplatz.

Am 30. Januar gab es einen Kiezspaziergang durch die Alte Neustadt, bei welchem drei NPD Kandidaten der vergangenen Stadtratswahl in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft durch Flyer geoutet wurden: Thomas Bartsch (Sieverstorstraße 55b), Sascha Braumann (Altmärker Privatstraße 12) und Tino Steg (Altmärker Privatstraße 4 ).

Die Alte Neustadt gilt als Homezone der organisierten Neonazis. Hier wurde letzten Sommer für mehrere Wochen ein Naziclub in einem leer stehenden Bürogebäude in der Sieverstorstraße betrieben – zuerst legal angemietet durch Tino Steg und den Tarnverein „Sport und Freizeitgestaltung e.V.“, nach der Kündigung dann illegal weiter betrieben. Letztendlich räumten die Bullen den Club, wobei es zu Auseinandersetztungen mit dutzenden Nazis kam.

Am 31. Januar wurden in Reform mehrere jugendliche Neonazis geoutet. In der Plattenbausiedlung Reform gab es in den letzten Monaten massive Nazisprühereien sowie mindestens zwei Angriffe auf Ladengeschäfte von MigrantInnen, bei welchen Scheiben zu Bruch gingen und Hakenkreuze an die Fassaden geschmiert wurden. In diesem Stadtteil ist eine Clique jugendlicher Neonazis aktiv, welcher diese Aktionen zugeordnet werden. Es handelt sich u.a. um Markus Hohmann (18 Jahre alt, wohnhaft bei seinen Eltern im Quittenweg) und seine Freunde Maik, Steffan und Pattrick. Die bisher unbekannten Neonazis wurden durch Flugblätter in der Nachbarschaft des Quittenwegs sowie durch Plakate an den Bushaltestellen in Reform geoutet. Ihnen wurden persönliche Konsequenzen für mögliche weitere Naziaktivitäten in Reform angekündigt.

BAM! hat es sich zum Ziel gesetzt, organisierte Neonazis zu outen und so effektiv wie möglich an ihren Naziaktivitäten zu hindern. Die Kampagne ist eine DIY Kampagne und kann von allen AntifaschistInnen fortgeführt werden.

Nazis auf allen Ebene bekämpfen – vor allem da, wo’s weh tut.

Blue Antifa Magdeburg

Die Bilder von den nazis könnt ihr auf der seite sehen wen ihr infos über nazis habt den bitte bei uns melden wir würden uns über weitere infos freuen ! : aar@emailn.de

http://linksunten.indymedia.org/de/node/16935

No Pasaran am 13. Februar Naziaufmarsch Blockieren !

13. Februar Gememeinsam Gegen den Naziaufmarsch in Dresden !

Am Ort der Geschichte

Wir rufen alle Antifaschistinnen und Antifaschisten dazu auf, am 13. Februar dem Naziaufmarsch in Dresden entschlossen entgegenzutreten und ihn gemeinsam zu blockieren!
In dem bundesweiten Bündnis No pasarán! haben sich verschiedene linke und antifaschistische Gruppen zusammengeschlossen, um dem jährlich stattfindenden Nazigroßaufmarsch endlich ein Ende zu bereiten.

Seit der Jahrtausendwende marschieren Alt- und Neonazis zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg durch die Stadt. In den letzten Jahren hat sich der Aufmarsch zur größten regelmäßigen Neonaziveranstaltung Europas entwickelt. Bei dem Aufmarsch der NPD und der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) finden sich alljährlich die verschiedenen Spektren der extremen Rechten zusammen, internationale Delegationen geben ihm eine über Deutschland hinaus gehende Bedeutung. In der gemeinsam zelebrierten Trauer verschwinden für einen Tag alle szeneinternen Streitigkeiten.
Bei dem Aufmarsch geht es den Neonazis nicht etwa um Repräsentanten des NS-Regimes oder um die Toten von Wehrmacht und Waffen-SS, sondern um ein konstruiertes Kollektiv unschuldiger deutscher Opfer. Der Bezug auf den Nationalsozialismus verläuft dadurch mehr oder weniger indirekt: Der Angriff auf Dresden sei ein Angriff auf das „deutsche Volk“ gewesen und damit gleichzeitig auf das „wahre Deutschland“, welches wiederum gleichbedeutend ist mit dem Nationalsozialismus. Im gedachten nationalsozialistischen Kollektiv von damals bis heute werden die Toten für die Neonazis zu „ihren“ Toten, sie werden zu Stellvertreterinnen und Stellvertretern des nationalsozialistischen Systems. In ihnen sehen Neonazis das Subjekt ihrer Trauer um das zerschlagene „Dritte Reich“.
Gleichzeitig gelingt mit dem Bezug auf die Bombardierung eine Feindkonstruktion nach Außen. Die Alliierten werden dargestellt als verbrecherische Siegermächte, die zum einen den Nationalsozialismus heimtückisch zu Fall gebracht hätten und zum anderen daran anschließend Deutschland das „BRD-Lügensystem“ oktroyiert hätten. Dadurch erhält der Mythos Dresden aus neonazistischer Sicht eine ungebrochene Aktualität.
Genau deshalb reicht es nicht, einfach den Kopf zu schütteln über die „ewig Gestrigen“. Der Bezug auf die Vergangenheit ist aktuell politisch relevant und wichtig für die Identitätsbildung der Nazis. Umso wichtiger, ihnen am 13. Februar einen Strich durch die Rechnung zu machen!

Alte Mythen, neuer Aufguss

Als Mythos hält sich die Geschichte von der Bombardierung Dresdens hartnäckig. Obgleich er im Laufe der Jahre verschiedene Wandlungen durchgemacht hat, war seine jeweilige Deutung stets eine politische. So diente die Bombardierung teilweise auch im bürgerlichen Lager der Relativierung der deutschen Kriegsschuld und dem Aufbau eines deutschen Opferbildes.
Kern des Mythos ist die Legende von der „unschuldigen“, „einzigartigen“ Stadt, die „aus heiterem Himmel“ Opfer einer „einzigartigen“ Katastrophe durch alliierte Bomber wurde. In den letzten Jahren wurde der Mythos des „alten Dresdens“ als einzigartige Kulturstadt jedoch zur Marke Dresden umgebaut. Um das neue „Elbflorenz“ für TouristInnen und StadtvermarkterInnen attraktiver zu gestalten, wurde dem Image ein neues Element hinzugefügt. Neben dem Bild des Mythos vom alten Dresden trat nun der Wiederaufbau der Frauenkirche und damit die Inszenierung der Versöhnung.
Auch wenn sich der Umgang mit der Bombardierung in den letzten Jahren verändert hat: Es ist kein Zufall, dass Neonazis jedes Jahr ausgerechnet in Dresden aufmarschieren. Dresden war nicht die einzige Stadt, die von Luftangriffen betroffen war. Doch hier können Neonazis in besonderer Art und Weise politischen Profit aus dem seit Jahrzehnten gewachsenen internationalen Symbol und den darin gepflegten Mythen ziehen.

Über die Normalisierung nach Innen …

Nach der sogenannten Wiedervereinigung verstärkte sich die Suche nach vermeintlicher Normalität, zu der auch die Wiederentdeckung als Opfer der Geschichte gehörte. Bücher wie „Der Brand“ oder „Im Krebsgang“ prägten einen gesellschaftlichen Diskurs, der in Guido Knopps Fernsehdokumentationen über das „Leid der Deutschen“ seine breitenwirksame Inszenierung fand.
Heute geht es in geschichtspolitischen Debatten vornehmlich um eine zeitgemäßere Interpretation der deutschen Vergangenheit. Dabei wird die deutsche Schuld sehr wohl eingeräumt, gleichzeitig jedoch auf eine gesamteuropäische Verantwortung verwiesen. In einem europäischen Jahrhundert von Krieg, Gewaltherrschaft und Vertreibung gehe es darum, die Vergangenheit gemeinsam zu bewältigen. Initiativen wie das „Zentrum gegen Vertreibungen“ versuchen uns weiszumachen, dass in Leid und Schmerz schließlich alle gleich seien. Die Erkenntnis, dass alles irgendwie ganz schlimm war, vernachlässigt die politisch-historischen Zusammenhänge und dient einem geschichtspolitischen Normalisierungsprozess, in dem die besondere historische Rolle Deutschlands verwischt wird. Das Besondere des Nationalsozialismus und der Shoa verschwindet in einem sogenannten Europa der Diktaturen.

… über den Extremismus …

Was geschichtspolitisch in der Gleichsetzung von Nationalsozialismus und Sozialismus verhandelt wird, findet seine Parallele in der aktuellen Extremismuskonzeption. So sollen die seit 2001 vom Bund geförderten Programme gegen Rechtsextremismus laut schwarz-gelbem Koalitionsvertrag in „Extremismusbekämpfungsprogramme“ umgewandelt werden. Bekämpft werden soll demnach sowohl rechter als auch linker „Extremismus“. Aussteigerprogramme bezüglich Rechtsextremismus sollen zu „Aussteigerprogrammen Extremismus“ werden, der Fonds für Opfer rechtsextremer Gewalt zu einem Fond für Opfer des Extremismus. Es ist eine absolute Frechheit und entbehrt jeglicher Grundlage, Linke, die tagtäglich gegen Rassismus und Neonazismus kämpfen, mit Neonazis auf eine Stufe zu stellen!
Auch in Bezug auf den Naziaufmarsch im Februar fällt der offiziellen Seite nichts Besseres ein, als die Totalitarismuskeule zu schwingen: In einem Entwurf für das neue sächsische Versammlungsgesetz geht es CDU und FDP darum, „Extremisten in Sachsen deutliche Grenzen zu setzen“. Geht es nach ihnen, sollen solche Versammlungen verboten werden können, die sich auf die „nationalsozialistische oder kommunistische Gewaltherrschaft“ beziehen.
Wir lassen uns von solchen Drohungen nicht einschüchtern. Wir werden uns weiterhin Neonazis in den Weg stellen, sei es in Dresden oder anderswo. Wir werden auch weiterhin linke Gesellschaftskritik üben. Und wir werden weiterhin sagen, dass hier gewaltig etwas schief läuft!

… hin zur Normalisierung nach Außen?

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus – diese Konsequenz von AntifaschistInnen aus der deutschen Vergangenheit erhält mit Blick auf die bundesdeutsche Realität einen besonders bitteren Beigeschmack. Seit über zehn Jahren kämpfen deutsche Soldaten nun schon wieder im Ausland für deutsche Interessen. Nach anfänglichen Verschleierungsversuchen mit dem Reden von „humanitären Einsätzen“, hat man sich in Jargon und Habitus angepasst: Es gibt sie wieder, die „gefallenen Soldaten“, Tapferkeitsmedaillen werden verliehen und Ehrenmäler errichtet. Deutschland führt wieder Krieg. PolitikerInnen von den Grünen bis zur CDU sagen ja zum Krieg in Afghanistan. Von der „Verteidigung deutscher Werte“ bis hin zum „…gerade wegen Auschwitz“ zeigen sich die Begründungen hierfür besonders facettenreich.
Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus – daran hat sich für uns bis heute nichts geändert. Es ist blanker Hohn, dass der „Kampf für das Menschenrecht“ ausgerechnet mit der deutschen Vergangenheit gerechtfertigt wird. Die Lehre aus dem Nationalsozialismus kann und darf nur sein: Wir müssen alles dafür tun, dass Deutschland nie wieder Krieg führt!

„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung.
Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel“

Auch 65 Jahre nach Kriegsende hat der Schwur der Überlebenden von Buchenwald für uns nichts an Richtigkeit verloren. Genau deshalb müssen wir den Nazis auch am 13. Februar in Dresden in aller Entschlossenheit entgegentreten. Unser Gedenken richtet sich jedoch nicht auf den 13. Februar. Die Bombardierung deutscher Städte durch die Alliierten war Folge von nationalsozialistischer Gewaltherrschaft und deutschem Vernichtungskrieg. Deswegen gedenken wir zum Beispiel am 27. Januar, dem Tag der Befreiung von Auschwitz, der Opfer des Nationalsozialismus. Darüber hinaus jährt sich am 8. Mai 2010 die Befreiung vom Nationalsozialismus zum 65. Mal. Diese Daten sind mehr als bloße historische Ereignisse. Hier besteht eine der letzten Möglichkeiten, mit Überlebenden des Nationalsozialismus, mit aktiven GegnerInnen und WiderstandskämpferInnen zusammenzukommen. Der Kampf gegen den Faschismus ist nicht abgewickelt, der Nationalsozialismus nicht zu Ende aufgearbeitet, als dass die Lehre aus der Vergangenheit nun einem neuen deutschen Selbstbewusstsein dienen könne. Die Verantwortung gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus mahnt uns zum Widerstand gegen Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus und Militarismus.
Wir wissen, dass wir rechte Propaganda nur stoppen können, wenn wir eine die gesamte Gesellschaft durchdringende, offene Auseinandersetzung über die zu Grunde liegenden Werte und Ideologien führen. Wir wissen aber auch, dass wir uns erfolgreich den Nazis entgegenstellen können, wenn wir dies gemeinsam tun.

Gemeinsam blockieren!

In den vergangenen Jahren hat es immer Proteste gegen den Naziaufmarsch in Dresden gegeben. Trotzdem konnte es bislang nicht gelingen, dem Naziaufmarsch wirksam etwas entgegen zu setzen. Im letzten Jahr beteiligten sich 4000 AntifaschistInnen an einer Demonstration unter dem Motto „No pasarán!“. Doch auch hier zeigte sich, dass Polizei und Ordnungsbehörde alles daran setzen, linken antifaschistischen Protest zu verhindern und abzudrängen.
Dem setzen wir 2010 unseren vielfältigen Widerstand entgegen. Es ist gerade eine solche Vielfalt an Aktionsformen – nicht gegen-, sondern miteinander –, die gegen den Aufmarsch etwas ausrichten kann. Dafür brauchen wir ein starkes breites Bündnis all derer, die mit uns zusammen den Naziaufmarsch in Dresden blockieren!

Dem Naziaufmarsch am 13. Februar
entschlossen entgegentreten – gemeinsam blockieren!
No pasarán – sie kommen nicht durch!

Autonome Antifa Reform !

Demo Bericht

Polizei setzt Naziaufmarsch in Magdeburg durch

Am gestrigen 16.01.10 fand der alljährliche Naziaufmarsch, aus Anlass der Bombardierung der Stadt im 2. Weltkrieg, mit rund 1000 Teilnehmern statt. AntifaschistInnen aus verschiedenen Spektren versuchten sich den Nazis in den Weg zu stellen, jedoch prügelten etliche Polizeieinheiten aus 6 Bündesländern den Nazis die Strasse frei.
Am Mittag startete die Demo der Alm(Autonome Linke Magdeburg), vom Olvenstedter Platz mit rund 300- 400 Antifas. Die Demo gelang es innerhalb eines Wanderkessels in die Nähe des Hauptbahnhofes (Treffpunkt der Nazis) zu kommen. Einige Zeit später wurde die Demo von den Veranstaltern aufgelöst.
Etliche AntifaschistInnen versuchten in die Nähe des Aufmarschortes der Nazis zu gelangen. An der Ecke Leiterstrasse / Otto- von- Guericke- Strasse formierte sich die erste Blockade, welche von den Bullen abgeräumt wurde. Bei einer anderen Blockade in der Bahnhofstrasse wurden auf der Strasse sitzende Antifas gewaltsam weggezerrt. Wie uns mitgeteilt wurde, wurde ein Antifa von Bullen solange gewürgt, bis dieser Ohnmächtig wurde. Am Hasselbachplatz – bei einem weiteren Blockadeversuch – fuhr ein Polizeiwagen in eine Gruppe von Antifas. Dazu wurde der restliche Teil der Gruppe gewaltsam von der Strasse geprügelt. Die Bullen sperrten den Hasselbachplatz in Richtung Bahnhofstrasse ab. Zwischenzeitlich sammelten sich auf dem Hasselbachplatz mehrere hundert (150-200) Antifas. Bei Versuchen in Richtung Bahnhofstrasse vorzudringen gingen Bullen mit massiver Gewalt gegen Protestierenden vor. Im Gegensatz dazu wurden die Nazis abgeschirmt von Polizeieinheiten durch teils kleinere Nebenstrassen der Innenstadt vom Hauptbahnhof zum Buckauer Bahnhof manövriert.

Eine Vertreterin von zusammen kämpfen meinte zu den gestrigen Ereignissen folgendes:“ Die Polizei wollte um jeden Preis eine Blockade des Naziaufmarsches verhindern. Den ganzen Tag wurde die Innenstadt von Polizeihorden besetzt gehalten. Etliche Menschen wurden geschlagen oder angefahren, 17 Personen zwischenzeitlich in Gewahrsam genommen und unzählige Platzverweise gegen Protestierende ausgesprochen. Seit 12 Jahren müssen wir hier erleben dass die Verantwortlichen von Staat bis Kapital den Erben der NSDAP ein Recht auf faschistische Propaganda in den Straßen unserer Stadt einräumen. Unter diesen Umständen ist es selbstverständlich, dass wir uns durch die gewalttätigen Praktiken des Polzeistaates, wie wir sie gestern erleben konnten, nicht einschüchtern lassen und weiterhin offensiv gegen Nazis auftreten werden.“

Abschließend bleibt zu erwähnen, dass in den nächsten Tagen eine ausführliche Auswertung mit einer politischen Einschätzung von uns folgen wird. Von Repression betroffene Personen rufen wir dazu auf sich an die Ortsgruppe der Roten Hilfe Magdeburg zu wenden. Weiterhin wären wir über Material, welches unter anderem die Polizeiübergriffe dokumentiert, dankbar.

Zusammen Kämpfen, 17. Januar 2010

Artikel in der Jungen Welt: http://www.jungewelt.de/2010/01-18/028.php


Der Kammpf geht weiter !
Autonome Antifa Reform !

Naziaufmarsch am 16.01.10 Stoppen !

16. Januar 2010 – Termine zum Naziaufmarsch

Am 16. Januar 2010 jährt sich zum 65.-mal die Bombardierung der Stadt Magdeburg im zweiten Weltkrieg durch alliierte Luftstreitkräfte. Seit 12 Jahren organisiert die so genannte “Initiative gegen das Vergessen“ – welche sich aus regionalen Parteifaschos und militanten Neonazis zusammensetzt – Aktivitäten rund um den Jahrestag.(…)
Wie in den Jahren zuvor werden wir den Nazis am 16.01.2010 nicht die Straßen überlassen!

Antifaschistischer Aktionsplan:

> Mi., 13.01.10, 18.00 Uhr im Infoladen, (A.-Puschkin-Str. 20, 39108 Magdeburg):
“Verdrängte Erblasten der CDU, CSU und FDP:“
Infoveranstaltung mit Prof. Elm (Geschichtswissenschaftler) über die Rolle der bürgerlichen Parteien und der Weg in den Verbrecherstaat 1932/33.
(Professor Elm ist unter anderem Autor ” Der deutsche Konservatismus nach Auschwitz. Von Adenauer und Strauß zu Stoiber und Merkel, Köln 2007″.) Die Veranstaltung wird von der Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen- Anhalt gefördert.

> Fr., 15.01.10, 18.00 Uhr im Infoladen (A.-Puschkin-Str. 20, 39108 Magdeburg)::
“WarmUp zum Naziaufmarsch”: mit letzten Infos zum Naziaufmarsch und zu den Gegenaktivitäten (Stadtpläne, Infonummern, Antirepressionstipps)

> Sa., 16.01.10: Naziaufmarsch stoppen! Dezentrale Aktionen (und Antifa Demo)
!Achtet auf weitere Ankündigungen!

> Fr., 29.01.10, 18.00 Uhr im Haus der Gewerkschaften (Otto-v.-Guericke-Str. 6, 39104 Magdeburg):
“Hinter dem Faschismus steht das Kapital:“
Infoveranstaltung mit Kurt Petzold – angefragt – (Geschichtswissenschaftler, JungeWelt Autor) über den Zusammenhang von Faschismus und Kapital.

> Fr., 05.02.10, 18.00 Uhr im Infoladen (A.-Puschkin-Str. 20, 39108 Magdeburg)::
“Der antifaschistische Widerstandskampf in Magdeburg während des zweiten Weltkrieges:“
Infoveranstaltung zum antifaschistischen Widerstandskampf in Magdeburg (1933-45)

> Mo., 08.02.10, 15.00 Uhr, Westfriedhof (Gr.-Diesdorfer-Str. 160, 39110 Magdeburg): “Nichts und niemand wird vergessen!“
Jährliche Kranzniederlegung in Gedenken an Frank Böttcher.
(Frank wurde am 08.02.1997 in Magdeburg-Olvenstedt von Nazis brutal ermordet.)

Aufruf:

Toleranz hat Grenzen! Gegen jeden Naziaufmarsch

Es ist wieder so weit. Faschos wollen in Magdeburg aufmarschieren.
Der Grund? Am 16. Januar 2010 jährt sich zum 65.mal die Bombardierung Magdeburgs.
Im zweiten Weltkrieg, besonders am 16.Januar 1945, wurde Magdeburg von britischen und amerikanischen Luftstreitkräften bombardiert. Dieses Datum benutzen die Magdeburger Nazis seit 1998 um durch die Stadt zu latschen und um „Deutsche Opfer“ zu trauern. Organisiert wird die ganze Heuchlerei von der „Initiative gegen das Vergessen“, einem Zusammenschluss von militanten Nazis wie Andreas Biere oder Tino Steg und JN/NPDKader wie Andy Knape.und Matthias Gärtner

Dem wollen wir gemeinsam und entschlossen entgegentreten!
Dass es in Magdeburg eine etablierte Naziszene gibt zeigen am deutlichsten die Todesopfer. So sind seit der Wende 1989 allein in Magdeburg 5 Menschen durch Nazis ermordet wurden. Dazu kommen noch die täglichen rechte Übergriffe, mehrere etablierte Nazitreffpunkte, Matthias Gärtner als NPD Abgeordneter im Stadtrat und die jährlichen Aufmärsche zum 16.Januar. Weiter versuchen die JN Kader ihre Stützpunkte in den ländlichen Regionen auszubauen und zu stärken bspw. die neue Bundeszentrale in Bernburg. Was am 16.Januar 1998 mit einer Nazikundgebung von 8 Glatzen auf dem Westfriedhof begann, hat sich mittlerweile zu einem festen Termin im deutschen Nazikalender etabliert. So konnten im vergangenen Jahr bereits über 600 Nazis durch die Magdeburger Innenstadt marschieren. Unter dem Motto „Unsere Mauern brachen, doch unsere Herzen nicht“ versuchen die Nazis die Geschichte zu verdrehen und sich als Opfer der Geschichte zu präsentieren.

Kein Vergeben-Kein Vergessen
Bereits vor der Machtergreifung Hitlers am 31.Januar 1933 versuchten die Nazis mit ihrer Terrorstrategie durch SS und SA gezielt die linke Bewegung zu bekämpfen. Mit der Machtergreifung folgte dann die planmäßige Vernichtung der kommunistischen Bewegung, aller Oppositionellen und der jüdischen Bevölkerung. Exemplarisch für die Gräueltaten der Nazis sind die Konzentrationslager, wo Millionen Menschen zu Tode gequält, verhungert sind und durch Zwangsarbeit systematisch ermordet wurden. Am 1.September 1939 begann dann die deutsche Wehrmacht mit dem Angriff auf Polen den zweiten Weltkrieg. Deutschland setzte mit seiner aggressiv militärischen Aussenpolitik den Startschuss für den 2 Imperialistischen Aufteilungskrieg der kapitalistischen Großmächte. In den folgenden Jahren zeichnete sich die Wehrmacht speziell mit Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung aus. Erst mit der militärischen Niederlage der Wehrmacht am 8.Mai 1945 wurde Deutschland vom Faschismus befreit. Wir danken der Roten Armee und allen antifaschistischen WiderstandskämpferInnen!

Unsere Antwort auf die ganze Scheiße heißt Klassenkampf!
Damals wie heute haben die Nazis eine funktionale Rolle für das kapitalistische System. Zum einen als spaltendes Element in der Arbeiterbewegung und zum anderen als Alternative zum bürgerlichen Parlamentarismus in Krisenzeiten.So ist der Faschismus für das Kapital eine Möglichkeit die Ausbeutungsbedingungen von Arbeitern zu erhöhen und sich somit ihre Profite zu sichern. Exemplarisch für die Verstrickung von Kapital und Faschismus während des Nationalsozialismus sind Großkonzerne wie Thyssen Krupp, MAN und Daimler Benz. Konzerne welche für die Ermordung von Millionen Menschen mitverantwortlich sind und sich durch deren Versklavung auch noch dumm und dämlich verdient haben. Aber auch heute sind die gleichen Konzerne noch aktive Kriegstreiber, so ist Daimler Benz heutzutage das weltweit 5. größte Rüstungsunternehmen.

Aber egal in welcher Form die Faschisten auftreten, ob als „Autonome Nationalisten“, als NPD Gesocks ,ob als prügelnder Schlägermob der Migranntenlager anzündet oder als Schreibtischtäte welcher einer Abschiebung eine “rechtliche”Grundlage gibt.
Faschisten gilt es immer und offensiv entgegenzutreten.

Antifaschistische Strukturen aufbauen und verteidigen!
> Mi., 13.01.10, 18.00 Uhr im Infoladen, (A.-Puschkin-Str. 20, 39108 Magdeburg):
“Verdrängte Erblasten der CDU, CSU und FDP:“
Infoveranstaltung mit Prof. Elm (Geschichtswissenschaftler) über die Rolle der bürgerlichen Parteien und der Weg in den Verbrecherstaat 1932/33.
(Professor Elm ist unter anderem Autor ” Der deutsche Konservatismus nach Auschwitz. Von Adenauer und Strauß zu Stoiber und Merkel, Köln 2007″.) Die Veranstaltung wird von der Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen- Anhalt gefördert.

> Fr., 15.01.10, 18.00 Uhr im Infoladen (A.-Puschkin-Str. 20, 39108 Magdeburg)::
“WarmUp zum Naziaufmarsch”: mit letzten Infos zum Naziaufmarsch und zu den Gegenaktivitäten (Stadtpläne, Infonummern, Antirepressionstipps)

> Sa., 16.01.10: Naziaufmarsch stoppen! Dezentrale Aktionen (und Antifa Demo)
!Achtet auf weitere Ankündigungen!

> Fr., 29.01.10, 18.00 Uhr im Haus der Gewerkschaften (Otto-v.-Guericke-Str. 6, 39104 Magdeburg):
“Hinter dem Faschismus steht das Kapital:“
Infoveranstaltung mit Kurt Petzold – angefragt – (Geschichtswissenschaftler, JungeWelt Autor) über den Zusammenhang von Faschismus und Kapital.

> Fr., 05.02.10, 18.00 Uhr im Infoladen (A.-Puschkin-Str. 20, 39108 Magdeburg)::
“Der antifaschistische Widerstandskampf in Magdeburg während des zweiten Weltkrieges:“
Infoveranstaltung zum antifaschistischen Widerstandskampf in Magdeburg (1933-45)

> Mo., 08.02.10, 15.00 Uhr, Westfriedhof (Gr.-Diesdorfer-Str. 160, 39110 Magdeburg): “Nichts und niemand wird vergessen!“
Jährliche Kranzniederlegung in Gedenken an Frank Böttcher.
(Frank wurde am 08.02.1997 in Magdeburg-Olvenstedt von Nazis brutal ermordet.)

Aufruf:

Toleranz hat Grenzen! Gegen jeden Naziaufmarsch

Es ist wieder so weit. Faschos wollen in Magdeburg aufmarschieren.
Der Grund? Am 16. Januar 2010 jährt sich zum 65.mal die Bombardierung Magdeburgs.
Im zweiten Weltkrieg, besonders am 16.Januar 1945, wurde Magdeburg von britischen und amerikanischen Luftstreitkräften bombardiert. Dieses Datum benutzen die Magdeburger Nazis seit 1998 um durch die Stadt zu latschen und um „Deutsche Opfer“ zu trauern. Organisiert wird die ganze Heuchlerei von der „Initiative gegen das Vergessen“, einem Zusammenschluss von militanten Nazis wie Andreas Biere oder Tino Steg und JN/NPDKader wie Andy Knape.und Matthias Gärtner

Dem wollen wir gemeinsam und entschlossen entgegentreten!
Dass es in Magdeburg eine etablierte Naziszene gibt zeigen am deutlichsten die Todesopfer. So sind seit der Wende 1989 allein in Magdeburg 5 Menschen durch Nazis ermordet wurden. Dazu kommen noch die täglichen rechte Übergriffe, mehrere etablierte Nazitreffpunkte, Matthias Gärtner als NPD Abgeordneter im Stadtrat und die jährlichen Aufmärsche zum 16.Januar. Weiter versuchen die JN Kader ihre Stützpunkte in den ländlichen Regionen auszubauen und zu stärken bspw. die neue Bundeszentrale in Bernburg. Was am 16.Januar 1998 mit einer Nazikundgebung von 8 Glatzen auf dem Westfriedhof begann, hat sich mittlerweile zu einem festen Termin im deutschen Nazikalender etabliert. So konnten im vergangenen Jahr bereits über 600 Nazis durch die Magdeburger Innenstadt marschieren. Unter dem Motto „Unsere Mauern brachen, doch unsere Herzen nicht“ versuchen die Nazis die Geschichte zu verdrehen und sich als Opfer der Geschichte zu präsentieren.

Kein Vergeben-Kein Vergessen
Bereits vor der Machtergreifung Hitlers am 31.Januar 1933 versuchten die Nazis mit ihrer Terrorstrategie durch SS und SA gezielt die linke Bewegung zu bekämpfen. Mit der Machtergreifung folgte dann die planmäßige Vernichtung der kommunistischen Bewegung, aller Oppositionellen und der jüdischen Bevölkerung. Exemplarisch für die Gräueltaten der Nazis sind die Konzentrationslager, wo Millionen Menschen zu Tode gequält, verhungert sind und durch Zwangsarbeit systematisch ermordet wurden. Am 1.September 1939 begann dann die deutsche Wehrmacht mit dem Angriff auf Polen den zweiten Weltkrieg. Deutschland setzte mit seiner aggressiv militärischen Aussenpolitik den Startschuss für den 2 Imperialistischen Aufteilungskrieg der kapitalistischen Großmächte. In den folgenden Jahren zeichnete sich die Wehrmacht speziell mit Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung aus. Erst mit der militärischen Niederlage der Wehrmacht am 8.Mai 1945 wurde Deutschland vom Faschismus befreit. Wir danken der Roten Armee und allen antifaschistischen WiderstandskämpferInnen!

Unsere Antwort auf die ganze Scheiße heißt Klassenkampf!
Damals wie heute haben die Nazis eine funktionale Rolle für das kapitalistische System. Zum einen als spaltendes Element in der Arbeiterbewegung und zum anderen als Alternative zum bürgerlichen Parlamentarismus in Krisenzeiten.So ist der Faschismus für das Kapital eine Möglichkeit die Ausbeutungsbedingungen von Arbeitern zu erhöhen und sich somit ihre Profite zu sichern. Exemplarisch für die Verstrickung von Kapital und Faschismus während des Nationalsozialismus sind Großkonzerne wie Thyssen Krupp, MAN und Daimler Benz. Konzerne welche für die Ermordung von Millionen Menschen mitverantwortlich sind und sich durch deren Versklavung auch noch dumm und dämlich verdient haben. Aber auch heute sind die gleichen Konzerne noch aktive Kriegstreiber, so ist Daimler Benz heutzutage das weltweit 5. größte Rüstungsunternehmen.

Aber egal in welcher Form die Faschisten auftreten, ob als „Autonome Nationalisten“, als NPD Gesocks ,ob als prügelnder Schlägermob der Migranntenlager anzündet oder als Schreibtischtäte welcher einer Abschiebung eine “rechtliche”Grundlage gibt.
Faschisten gilt es immer und offensiv entgegenzutreten.

Antifaschistische Strukturen aufbauen und verteidigen!
Zusammen Kämpfen

Aufruf von : Zusammen Kämpfen !

Autonome Antifa Reform !




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